Herzlich willkommen auf der Homepage des SPD-Ortsvereins Wernigerode!
Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Als SPD-Ortsverein setzen wir uns mit Leidenschaft für ein Wernigerode ein, das sozial, gerecht und zukunftsfähig ist. Im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit stehen die Menschen in unserer Stadt und ihren Ortsteilen.
Als SPD-Ortsverein Wernigerode möchten wir Politik nah an den Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Wir hören zu, greifen Themen vor Ort auf und setzen uns für konkrete Verbesserungen ein.
Unser Ziel ist ein Wernigerode, das zusammenhält: mit bezahlbarem Wohnraum, guten Schulen und Kitas, einer starken Wirtschaft, verlässlicher Infrastruktur und einer modernen, digitalen Verwaltung. Dabei behalten wir die Zukunft unserer Stadt ebenso im Blick wie die sozialen Fragen des Alltags.
Unser Anspruch ist klar: Wir stehen für Zusammenhalt, Chancengerechtigkeit und eine Politik, die nah bei den Bürgerinnen und Bürgern ist. Auf unserer Homepage informieren wir über unsere Arbeit, unsere Ziele, aktuelle Themen und Möglichkeiten zum Mitmachen.
Schön, dass Sie da sind. Entdecken Sie unsere Themen, lernen Sie uns kennen und bringen Sie sich gern ein.
AKTUELLES
TERMINE/PRESSE/NEWS
12. März 2026
Eine Spende in Höhe von 250 Euro wurde durch Prof. Dr. Armin Willingmann und den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Sasha Mohr an MENTOR – Die Leselernhelfer Wernigerode e.V. übergeben.

Foto: v. l. n. r. Sasha Mohr, Karin Harnau und Eva Teichmüller (beide Vereinsvorsitz MENTOR), Armin Willingmann
Der SPD-Ortsverein Wernigerode sammelt traditionell im Rahmen seiner Weihnachtsfeier Spenden für gemeinnützige Organisationen in der Stadt.
Sasha Mohr erklärt dazu: „Mit unserer Spende möchten wir die wichtige Arbeit von MENTOR – Die Leselernhelfer Wernigerode e.V. unterstützen. Der Verein setzt sich dafür ein, die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zu stärken und ihnen bessere Bildungschancen zu ermöglichen. Rund sechzig ehrenamtliche Lesementorinnen und Lesementoren begleiten Schülerinnen und Schüler aller Schulformen individuell beim Lesenlernen.“
Nach einem Austausch über die Arbeit des Vereins zeigte sich Willingmann beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen: „Das Projekt lebt von Menschen, die ihre Zeit investieren, um Kindern beim Lesenlernen zu helfen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung. Wir freuen uns, mit unserer Spende den Verein bei der Finanzierung von Weiterbildungen unterstützen zu können.“
Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins und zu Spendenmöglichkeiten finden sich auf der Website des Vereins unter www.mentor-wernigerode.de.
16. November 2025
Auf der Mitgliedervollversammlung am vergangenen Freitag wählten die Wernigeröder Sozialdemokraten einen neuen Vorstand. Zum neuen Ortsvereinsvorsitzenden wurde Sasha Mohr mit 95 Prozent der Stimmen gewählt, nachdem Karsten Schröder nicht erneut kandidiert hatte. Sasha Mohr, der zuletzt stellvertretender Vorsitzender war, studiert im Master Lehramt an berufsbildenden Schulen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Der gewählte Vorstand v.l.n.r: Rolf Warnecke, Ralf Mattern, Petra Börst-Harder, Isabell Gerlach, Carmen Meyer, Andreas Ramme, Sasha Mohr, Max Schischkoff, Mario Schmidt und Rolf Harder
Dem neuen Vorsitzenden stehen die Stellvertreter Rolf Harder und Dr. Rolf Warnecke zur Seite. Harder ist langjähriges Vorstandsmitglied und war bis 2018 selbst Vorsitzender der Wernigeröder SPD. Rolf Warnecke war bis 2020 Schul- und Internatsleiter am Landesschulheim Grovesmühle. Petra Börst-Harder wurde als Kassiererin in ihrem Amt bestätigt und verwaltet weiterhin die Finanzen des Ortsvereins. Mit den gewählten Beisitzern Isabell Gerlach, Ralf Mattern, Carmen Meyer, Andreas Ramme, Max Schischkoff und Mario Schmidt wird der Vorstand komplettiert.

v.l.n.r.: Sasha Mohr, Karsten Schröder, Florian Fahrtmann (Kreisvorsitzender) und Rolf Harder
Der bisherige Vorsitzende Karsten Schröder zieht sich aus beruflichen und privaten Gründen aus dem Vorstand zurück. Auf der Mitgliedervollversammlung dankten ihm Rolf Harder und sein Nachfolger Sasha Mohr für seine geleistete Arbeit und das große Engagement. Schröder führte die Wernigeröder Sozialdemokraten sieben Jahre lang.
Sasha Mohr dankte den anwesenden Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und hob hervor, dass der Blick nun auch auf die Vorbereitung der Landtagswahl gerichtet werden muss: „Am 9. September 2026 wählt Sachsen-Anhalt ein neues Landesparlament. Für uns ergibt sich die besondere Motivation, dass der Spitzenkandidat Armin Willingmann Mitglied unseres Ortsvereins ist. Wir wollen mit ihm ein starkes Ergebnis in unserem Wahlkreis gewinnen.“
11. November 2025
Am 11. November vor 125 Jahren wurde der Ortsverein der ältesten Partei in Wernigerode gegründet – der SPD. Und doch ist die Organisation der Sozialdemokraten nicht der am längsten bestehende Ortsverband einer politischen Partei in der Bunten Stadt, weil die SPD in der Zeit von 1933-1945 und seit der Zwangsvereinigung mit der KPD 1946 bis 1989 verboten war. Deshalb gibt es einen offiziellen SPD-Ortsverein auch „nur“ rund 68 Jahre. Doch bereits im Februar 1869 hatten sich vornehmlich Arbeiter dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV), einem Vorläufer der SPD, angeschlossen. Initiator war der Wernigeröder Zigarrenmacher Fritz Jungk. Die Struktur des ADAV erlaubte jedoch keinen „Ortsverein“: Mit der Unterschrift unterstand jedes Mitglied direkt der Berliner Zentrale des ADAV. Dem im Stadtarchiv befindlichen Mitgliederverzeichnis sind bis März 1869 174 Unterschriften zu entnehmen – dann fand die Existenz des ADAV in Wernigerode weder in der Presse noch in Dokumenten Erwähnung. Im Dezember 1872 versuchte der Zigarrenmacher Gustav Schmidt im Hasseröder Schützenhaus, den ADAV erneut zu etablieren. Die Versammlung endete, laut Polizeibericht, im Streit und Tumult. Mit dem sogenannten „Sozialistengesetz“ 1878 wurden alle Organisationen der Sozialdemokratie, ihre Presse und die bereits bestehenden Gewerkschaften verboten. Um das Verbot zu umgehen, gründeten sich Arbeitergesangs- und Volksbildungsvereine, in denen auch politische Arbeit und Agitation betrieben wurde.
Auf einer Versammlung am 25. Februar 1883 im Wernigeröder Schützenhaus sprach der Hutmacher und spätere Reichstagsabgeordnete August Heine aus Halberstadt, der sich zur sozialdemokratischen Führungsfigur nicht nur im Vorharz entwickelte. Zu dieser Zeit trat auch der 1882 aus Magdeburg zugezogene Maler Albert Bartels erstmals hier auf. Im Jahr 1887 bildete sich der erste Arbeitergesangsverein in Hasserode unter dem Namen „Harmonia“. Das Gründungs-, Übungs- und Stammlokal war die „Neue Quelle“. Im Jahr 1889 wurde dann der Wernigeröder Arbeitergesangsverein „Liederbund“ gegründet, u. a. von den Sozialdemokraten Wilhelm Niewerth, Ernst Kurzberg und Karl Husung – als „Tarnung“ für ihre politische Arbeit. Mit dem Ende des längst wirkungslosen „Sozialistengesetzes“ 1890 waren legale sozialdemokratische Vereinigungen wieder möglich. Am 20. Dezember 1891 wurde der „Wernigeröder Volksbildungsverein“ neu gegründet. Das eingereichte Mitgliederverzeichnis umfasste 121 Wernigeröder, 44 Hasseröder und mit dem Steinhauer Conrad Müller einen Nöschenröder. Dieser Verein war der Vorläufer des am 03. März 1894 gebildeten „Sozialdemokratischen Diskutierklubs im Volksgarten“.
Am 20. August 1893 war der Bau des „Volksgartens“ Ecke Schmatzfelder / Feldstraße fertig gestellt. Das Lokal wurde von der Sozialdemokratischen Partei gebaut und war deren Eigentum. Es gilt zugleich als das erste (!) der sogenannten „Volkshäuser“ oder „Volksparks“ der europäischen Sozialdemokratie. Am 15. Juni 1894 gründete sich auch der Arbeiter-Turn-Verein „Vorwärts“. Solche Organisationen im Umfeld der sozialdemokratischen Partei banden das Milieu an die Sozialdemokratie und stärkten letztlich den Zusammenhalt unter den sozialdemokratisch denkenden Leuten. Die Wernigeröder Genossen konnten erstmals für den Reichstagswahlkreis Oschersleben-Halberstadt-Wernigerode für die Wahl 1898 den Kandidaten stellen. Die Kreiskonferenz am 19. September 1897 trug Albert Bartels die Kandidatur an – jedoch lehnte dieser ab. Die Wernigeröder Sozialdemokratie beteiligte sich ebenfalls 1897 im November erstmals an den Stadtverordnetenwahlen. Albert Bartels wurde als erster sozialdemokratischer Stadtverordneter gewählt. Problematisch war nach wie vor die eher lose Parteiorganisation auf Kreis- aber auch auf Gemeindeebene in der SPD. Klärung schaffte dann der SPD-Parteitag in Mainz im September 1900. Daraufhin wurde auch auf einer Kreiskonferenz am 23. September 1900 in Halberstadt beschlossen, einen Kreisverein mit selbstständigen Ortsgruppen zu schaffen. Bis dahin gab es seit 1890 ein “sozialdemokratisches Agitationskomitee des Wahlkreises Oschersleben-Halberstadt- Wernigerode”. Das Amt des örtlichen Vertrauensmannes hatte für diese zehn Jahre für Wernigerode Wilhelm Niewerth inne.
Am 11. November 1900, einem Sonntag, fand im „Volksgarten“ dann die „öffentliche Versammlung der Zahlstelle Wernigerode des Sozialdemokratischen Wahlvereins für Halberstadt, Oschersleben, Wernigerode“ statt. Die Leitung des Ortsvereins übernahmen Albert Bartels, Karl Fricke und Karl Husung. Weiterhin sind die Namen folgender Gründungsmitglieder überliefert: Karl Auerswald, Wilhelm Böhme, Karl Brämer, Karl Fischer, Ernst Foltis, Friedrich Gerecke, Karl Gerloff, Friedrich Grimpe, Heinrich Groß, Gottlieb Hahne, August Herold, Ludwig Hertzer, Karl Hohmann, Karl Jonas, Karl Krüger, Ernst Kurzberg, August Mayhack, Wilhelm Niewerth, Christian Oberbeck, Gustav Richter, Albert Riemenschneider, Friedrich Schildknecht, Ferdinand Schubert und Hermann Spankow.
Foto: Das Bild aus dem Jahr 1925 zeigt sitzend von links bekannte Wernigeröder Veteranen der Sozialdemokratie: Karl Husung, August Mayhack, Wilhelm Niewerth, Ernst Kurzberg, Max Hasertsen (rechts stehend) und Karl Fricke.
9. Juli 2025

Die Mitglieder der SPD aus Wernigerode, Oberharz am Brocken und Harzgerode haben Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann einstimmig zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 16 zur Landtagswahl 2026 gewählt.
Der Wernigeröder SPD-Vorsitzende Karsten Schröder begrüßt die Wahl. „Wir freuen uns auf den anstehenden Wahlkampf mit Armin Willingmann. Er ist hier vor Ort bekannt und stark verwurzelt. Bei der letzten Stadtratswahl erzielte er das beste Stimmergebnis aller Kandidierenden. Unser Ziel ist das Direktmandat in unserem Wahlkreis zu gewinnen!“
Schon als langjähriger Rektor der Hochschule Harz hat er hohes Ansehen im Wissenschaftsbereich erworben und wurde mehrfach zum Wissenschaftsminister des Jahres gewählt. Wir sind sicher, dass Armin Willingmann sich wie schon in den letzten Jahren für unsere Region und das Land Sachsen-Anhalt stark machen wird.
Als Ersatzkandidat wurde Steffen Gabriel aus dem Oberharzer Ortsteil Susenburg gewählt. Der 47-jährige Steuerberater engagiert sich seit vielen Jahren in der SPD und war bereits Mitglied des Halberstädter Stadtrats.
VERANSTALTUNGEN
IM WAHLKREIS
Am 11.05. findet ab 19:00 Uhr eine MittenDrin-Veranstaltung zur Zukunft der Kita- und Schullandschaft in Wernigerode statt. Als Referent steht an diesem Abend Rüdiger Dorff, Dezernenten für Bürgerservice der Stadt Wernigerode, zur Verfügung.
Am 30. Juni ab 19:00 Uhr findet eine Townhall-Veranstaltung mit dem SPD-Spitzenkandidaten Prof. Dr. Armin Willingmann im Veranstaltungssaal des Argenta-Wohnparks in Hasserode statt.